Frühe Anzeichen – was kann ich tun?
Erste Veränderungen können Verunsicherung auslösen. Wenn Sie Auffälligkeiten bemerken, ist es sinnvoll, frühzeitig das Gespräch zu suchen und sich beraten zu lassen. Eine frühzeitige Abklärung kann helfen, Ursachen zu erkennen und Unterstützung rechtzeitig zu organisieren.
Frühe Anzeichen – mögliche Hinweise
Frühe Anzeichen einer Demenzerkrankung können sehr unterschiedlich sein und entwickeln sich meist schleichend. Mögliche Hinweise können sein:
- Zunehmende Vergesslichkeit, vor allem bei neuen Informationen oder kürzlich Erlebtem
- Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen oder passende Worte zu finden
- Probleme beim Planen oder Organisieren, z. B. bei alltäglichen Aufgaben
- Orientierungsschwierigkeiten, etwa in ungewohnter Umgebung oder bei Terminen
- Veränderungen im Verhalten oder in der Stimmung, z. B. Rückzug, Unsicherheit, Reizbarkeit oder Niedergeschlagenheit
- Nachlassende Aufmerksamkeit und Konzentration
- Unsicherheit bei vertrauten Tätigkeiten, die früher problemlos gelungen sind
Bitte beachten Sie folgendes:
Einzelne dieser Anzeichen können auch andere Ursachen haben, zum Beispiel Stress, Überlastung, Depressionen oder körperliche Erkrankungen. Sie bedeuten nicht automatisch, dass eine Demenz vorliegt. Bei anhaltenden Veränderungen ist eine fachliche Abklärung sinnvoll.
Wenn Sie Veränderungen bei sich selbst oder bei einer nahestehenden Person bemerken und unsicher sind, kann ein Gespräch helfen. Wir beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich.
Gedächtnisprobleme können auch andere Ursachen haben, etwa Depressionen, Medikamente oder akute Erkrankungen. Eine fachliche Abklärung ist daher wichtig.
Die bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine professionelle Beratung.